Mälzel,Johann Nepomuk   aus: WORLDS OF MUSIC

Der Instrumentenmacher und Impresario aus Regensburg ließ sich 1792 in Wien nieder, wo er mechanische Orchesterapparate (Orchestrion), einen Trompetenautomaten und das "Metronom Mälzel" ("musikalisches Chronometer") konstruierte, das er 1816 zum Patent anmeldete. In Paris wurde daraufhin eine Fabrik zur Herstellung von Metronomen gegründet. Beethoven widmete ihm angeblich bereits 1812 den Kanon "Ta ta ta ... lieber, lieber Mälzel" und verwendete dieses Thema auch in seiner 8. Sinfonie. Mälzel seinerseits konstruierte für den taub werdenden Beethoven ein Hörrohr. Mälzel, der mit dem Kempelenschen Schachautomaten erst durch Europa und später durch Nordamerika tingelte, starb auf einer Reise nach Philadelphia.


Zeittafel (5)

177215. August * Johann Nepomuk Mälzel (Regensburg)
1800Mälzel konstruiert das Orchestrion.
1812Dietrich Nikolaus Winkel konstruiert einen Taktgeber, der Vorbild für Mälzels Metronom ist.
1816Johann Nepomuk Mälzel meldet das Metronom zum Patent an.
183821. JuliJohann Nepomuk Mälzel (La Guaira, Venezuela)

Kontext

Beethoven,Ludwig van | Erfinder (Musik) | Europa | Impresario | Instrumentenbauer | Kanon | Metronom | Musik | Nordamerika | Orchestrion | Panharmonikon | Paris | Philadelphia | Regensburg | Sinfonie | Wellingtons Sieg | Wien |

Kategorie "Mälzel,Johann Nepomuk "

Übergeordnete Kategorien (3): Erfinder (Musik) | Impresario | Instrumentenbauer |

©WORLDS OF MUSIC 2017

WORLDS OF MUSIC (www.worlds-of-music.de) bietet Tonbeispiele, Querverweise, eine Bildergalerie und ausgewählte Weblinks zu 18853 Artikeln (Stand: 18.11.2017)