Im Gegenteil, hier wird in allen Songs nach Kräften das wunderbare alte Paris beschworen, das mit Akkordeon und Liebespaaren, dem Eiffelturm im Hintergrund, viel Rotwein, das Postkartenbild eben, das diese Stadt so gern von sich verkauft und dem hier auch noch mit akustischem Weichzeichner nachgeholfen wird: Dass das Ganze so satt und cinemascopisch akkordeonös klingt, liegt auch an Quincy Jones, der das Album mitproduziert hat.
Tokio Hotel - auf Clubtour durch Europa
Deutsche Welle: 2007 habt Ihr zum französischen Nationalfeiertag vor mehreren Hunderttausend Menschen am Eiffelturm gespielt, doch in die Clubs Eurer "Feel It All World Tour" passen nur mehrere Hundert Zuschauer hinein.
Doch so, wie beispielsweise der Eiffelturm auf Satelliten-Aufnahmen allenfalls als Stecknadelkopf-großer Fliegen-Dreck erscheint, man sich aber, steht man direkt darunter, fast den Hals verrenkt, um die Spitze zu sehen, so wächst auch Garland zu seiner natürlichen Größe heran, je dichter man ihm direkt auf die Pelle rückt: „Er hat einige Elemente ins Jazz-Piano zurückgebracht, die man so lange vermißt hat, hat sie selbst für Ultra-Modernisten akzeptabel gemacht und so einmal mehr die sublimen Tugenden von Swing und solidem, tiefem Groove unter Beweis gestellt“,
Tonart | Beitrag vom 26.05.2016
Afrikanische Musiker in Paris
Klein Senegal unterm Eiffelturm
Von Martina Zimmermann
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Youssou N’Dour ist der bekannteste Künstler des Senegal und hat das afrikanische Land auf die musikalische Weltkarte gesetzt.
Wie der alte Witz, den der Dirigent gerne erzählt, um seine Landsleute zu beschreiben: «Der Argentinier steigt auf den Eiffelturm, um zu sehen, wie Paris ohne ihn aussieht.»