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Beim Fado handelt es sich um Lieder, die in der Lissabonner Alfama Ende des 18. Jahrhunderts entstanden sind. Zu den genaueren Umständen gibt es zwei Theorien: Nach der ersten haben portugiesische Seefahrer den Lundu aus Brasilien als Gitarrenversion mitgebracht. Nach zweiten Theorie hat Domingo Caldas Barbosa 1775 Lundu und Modinha zu einer neuen Liedform vermischt, die der Vorläufer des Fado gewesen sein könnte.
In den schwermütigen (hierfür gibt es den schwer übersetzbaren portugiesischen Begriff Saudade) ursprünglichen Fados spiegelt sich das Leben der Sklaven, Arbeitslosen und Prostituierten der Alfama wieder.
Der Fado ist in den letzten Jahren durch Amália Rodrigues und vor allem Mísia auch außerhalb Portugals sehr populär geworden. Neben der Lissabonner Variante gibt es auch eine in Coimbra. Begleitet wurden die melancholischen Lieder ursprünglich von zwei Gitarren (dabei zumindest einer portugiesischen Gitarre), Mísia hat in ihren kunstvollen Arrangements Klavier, Akkordeon und Kontrabass in den Fado eingeführt. Kontext
Afonso,José | Alfama | Armandinho | Coimbra | Fadista | Fado-Club | Fadomusiker | Fadosänger | Lied | Lissabon | Lundu | Mariza | Mísia | Moura,Ana | Mourna | Museu do Fado | Portugal | portugiesische Gitarre | Rodrigues,Amália | Saudade | Kategorie "Fado"
Weitere (5): Fadista | Fado-Club | Fadomusiker | Fadosänger | Museu do Fado |
Übergeordnete Kategorie: Portugal |
Stand: 16.06.2026, letzte Änderung: 19.04.2026
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16.6.1710 Ernennung Händels zum Hofkapellmeister in Hannover.
Heute vor 10 Jahren: 16.6.2016 Ludovico Einaudi spielt in der Arktis auf einer künstlichen Eisscholle die eigens für die Teilnehmer der OSPAR-Konferenz zum Klima- und Arktisschutz komponierte "Elegie für die Arktis". Das Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise" bringt Einaudi und seinen Flügel zu seinem ungewöhnlichen Spieltort in der Nähe des Wahlenbergbreen-Gletschers bei Spitzbergen.