Zum Beispiel rieben sich der Komponist Arnold Schönberg, der die Zwölftontechnik entwickelte, wie der Erfinder der Psychoanalyse, SigmundFreud, an alten Weltbildern.
an die Versuche des Deep-Purple-Organisten Jon Lord, Bachsuiten zu interpretieren, an die Projekte bei denen der Pink-Floyd-Tontechniker Alan Parsons Werke von Isaac Asimov, Edgar Allan Poe und SigmundFreud vertonte.
Skandal, Dekadenz und Perversion waren die Themen des fin de siècle, SigmundFreud hatte gerade in Wien die These aufgestellt, die Sexualität sei der bestimmende Trieb im Menschen, Autoren wie Arthur Schnitzler und Oscar Wilde - dessen Bühnenstück "Salomé" die Vorlage für Strauss lieferte - waren wegen ihrer freizügigen Stücke berühmt-berüchtigt.
Damals entfaltete die in kurze Hosen gesteckte Christine Schäfer den erotischen Schmelz der Cherubino-Arien mit atemberaubender Virtuosität und man wartete darauf, dass SigmundFreud in die Beschwörung der gutbürgerlich-abgründigen Wiener Wohlstandswelt träte, in der Susanna als weiß beschürzte Hausangestellte dient.
Diese Idee hatte schon SigmundFreud: Der glaubte, in Koks ein Allheilmittel gefunden zu haben, und soll die Droge zeitweise sogar zur Grundlage seiner Psychotherapie gemacht haben.
Psychologen indes würden, in der Tradition seit SigmundFreud, unterschreiben, dass wir tatsächlich in den ersten Sekunden einer Begegnung unbewusst entscheiden, ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht.
Nachtfahrten" mit Michael Wollny
Es lockte mich ein Irrlicht
07.10.2015 17:52 Uhr
Von Gregor Dotzauer
Das Unheimliche offenbart sich, wie SigmundFreud treffend erklärt hat, gar nicht so sehr im Unvertrauten.