Das Kunstlied von John Andrew Stevenson und Thomas Moore erschien erstmals 1813 im fünften Band der Reihe "Irish Melodies". Moore dichtete Worte zu einer irischen Volksmelodie, anschließend komponierte Stevenson den Klaviersatz. Die Frage nach dem Titel der betreffenden Volksweise lädt zu eingehender Forschung ein: Einige Musikforscher nennen diesbezüglich "The Young Man’s Dream" (erstmals 1796 in Edward Buntings "General Collection of the Ancient Irish Music" in Druck erschienen), einige hingegen "The Groves of Blarney" (Erstveröffentlichung nicht bekannt). Beide Volksmelodien weisen Ähnlichkeiten mit "The Last Rose of Summer" auf. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass Moore womöglich die transkribierteMelodie teilweise verändert hat, um sie mit dem Liedtext vereinbaren zu können.
Im Gedicht pflückt die Erzählfigur eine letzte Sommerrose mit der Begründung, diese vor Einsamkeit schützen zu wollen. Danach verstreut die Erzählfigur die Blätter und äußert den Wunsch, der Rose in den Tod zu folgen. Auf der Metaebene kommen je nach Lesart Besinnung, Verfall, Tod, Trauer, Verwandlung oder das Verlangen nach Erlösung als Themen in Betracht. Interessanterweise lässt sich das Gedicht mit den Biografien Stevensons und Moores in Verbindung bringen.
18.4.1980 Am ersten Unabhängigkeitstag Zimbabwes spielen Bob Marley & The Wailers in Salisbury (heute Harare). Tausende von Fans, die ebenfalls ins überfüllte Stadion drängen, werden von der Polizei mit Knüppeln und Tränengas abgehalten.