Der in Houston aufgewachsene Afroamerikaner nahm als „Big Floyd“ mehrere Rap- und Hip-Hop-Stücke auf. Floyd - der wegen Drogendelikten, Diebstahl, Hausfriedensbruch und bewaffnetem Raub mehrfach vorbestraft war - wurde am 25. Mai 2020 in Minneapolis bei einer gewaltsamen Festnahme durch den Polizisten Derek Chauvin brutal getötet. Anlass der Festnahme war die Vermutung, dass Floyd mit einem gefälschten 20-Dollar-Schein bezahlt hatte. Der Ausruf „I can’t breathe!“ des minutenlang von Chauvin am Boden fixierten Floyd vor seinem Tod wurde zu einem Slogan der Black Lives Matter-Bewegung. In der Folge kam es in den USA zu Ausschreitungen und Plünderungen mit mehreren Todesopfern. Im April 2021 wurde der Hauptangeklagte Chauvin zu einer Freiheitsstrafe von 22,5 Jahren verurteilt.