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1944 hat sein komödiantisches Musical "On the Town" am Broadway Premiere. Vor dem Hintergrund des abzusehenden Endes des 2. Weltkrieges verbringen drei Matrosen 24 Stunden in Manhatten und machen dabei die Bekanntschaft ganz unterschiedlicher Frauen: Die Miss U-Bahn, einer emazipierten Taxifahrerin und einer intellektuellen Nymphomanin. Bernstein setzt sich mit urbanen Jazz-Klängen von Rogers & Hammerstein ab, die in ihren Musicals das ländliche Leben verklärten.
1957 erreicht Bernstein mit dem Musical West Side Story einen Welterfolg, der bis heute anhält. Mit seiner Fernsehreihe "Young People’s Concerts" (die auch in Buchform erschienen sind) führte er Jugendliche unterhaltsam in die klassische Musik ein. Dabei gehörte er zu den ersten Musikexperten, die Jazz und Popmusik vom Stigma des Minderwertigen befreiten.
Bernstein war maßgeblich daran beteiligt, das Publikum für Gustav Mahler zu begeistern, indem er die erste Gesamtaufnahme von Mahlers Sinfonien herausbrachte. Charles Ives, dessen 2. Sinfonie er 1952 uraufführte, verhalf er ebenfalls zu größerer Bekanntheit.
WERKE (Auswahl)
Sinfonien
1. Sinfonie Jeremiah
2. Sinfonie The Age of Anxiety
3. Sinfonie Kaddish (mit Soli und Chor)
Musicals
On the Town (1944)
Wonderful Town (1953)
Candide (1956)
West Side Story (1957)
Oper
Trouble in Tahiti (1952, 1984 zu "A Quiet Place" umgearbeitet)