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Das Musikdrama von Richard Wagner, der es selbst als "Handlung in drei Aufzügen" bezeichnete, beruht auf dem epischen Gedicht "Tristan" Gottfrieds von Straßburg (1210), das seinerseits nur eine von zahlreichen Fassungen des mittelalterlichen Mythos ist.
Wagner verarbeitet in Tristan und Isolde seine Beziehung zu Mathilde Wesendonck. Musikalisch gilt das Werk als Übergang zwischen Spätromantik und Neuer Musik: So geht der Tristan-Akkord mit seiner Mehrdeutigkeit an die Grenzen der Tonalität.
Nachdem eine Aufführung in Wien scheiterte, fand die Uraufführung 1865 im Könglichen Hof- und Nationaltheater in München statt.