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In den nächsten Jahren wagte Horowitz den Sprung nach Mitteleuropa. 1926 debütierte er in Berlin, kurze Zeit später gab er zwei Konzerte in Hamburg (wo er zwei Stunden vor Aufführungsbeginn für den kurzfristig erkrankten Pianisten einsprang) und im Pariser Konservatorium. Er wurde nun von vielen Kritikern bereits mit Busoni und Rubinstein verglichen. Sein erster Auftritt in den USA 1928 wird ebenfalls eine Sensation: Horowitz spielt Tschaikowskis erstes Klavierkonzert in der New Yorker Carnegie Hall nicht "unter" sondern "gegen" den dirigierenden Sir Thomas Beecham. 1932 wird er von Toscanini gebeten, mit den New Yorker Philharmonikern Beethovens 3. Sinfonie aufzuführen. Bei den Vorbereitungen zum Konzert verliebt er sich in Toscaninis Tochter Wanda, die er ein Jahr später heiratete. Nach einer längeren Konzertpause, die er in der Schweiz verlebte, trat er erst 1938 in Zürich und 1939 in Paris wieder auf. 1940 kehrte Horowitz in die USA zurück und gab dort weitere Konzerte. In den nächsten Jahren pausierte Horowitz immer wieder längere Zeit, feierte jedoch triumphale Comebacks wie 1965 in der Carnegie Hall und seiner Tournee durch die Sowjetunion Mitte der 1980er Jahre.
| 1903 | 1. Oktober * Vladimir Horowitz (Odessa) |
| 1920 | 30. Mai Vladimir Horowitz gibt in Kiew sein erstes öffentliches Konzert. Er spielt u.a. die Chaconne von Bach/Busoni, Auszüge aus Werken seines Lehrers Felix Blumenfeld sowie Stücke von Chopin und Rachmaninow. |
| 1928 | 12. Januar US-Debüt Horowitz’ in der New Yorker Carnegie Hall mit Tschaikowskys Klavierkonzert. |
| 1965 | 9. Mai Vladimir Horowitz, der seit 1953 nicht mehr öffentlich aufgetreten ist, feiert ein Comeback in der New Yorker Carnegie Hall |
| 1989 | 5. November † Vladimir Horowitz |