Sumac,Yma  aus: WORLDS OF MUSIC

Die angebliche Nachfahrin des letzten Inka-Sonnenkaisers Atahualpas wurde 1927 in Ichocn, einem Dorf in den peruanischen Anden geboren und bereits zwölfjährig von einem Regierungsbeamten entdeckt, als sie im Tempel Lieder auf Quechua vortrug. Ihr außergewöhnlicher Stimmumfang von fast fünf Oktaven beeindruckt auch den Arrangeur Moisés Vivanco, den sie vierzehnjährig heiratete. Vivanco reiste mit ihr und seiner "Companeda Peruana de Arte" durch ganz Lateinamerika.

In den 1940er Jahren zog Sumac mit Vivanco nach New York, wo sie mit dem Album "Mambo" 1955 zum Weltstar wurde und die US-Staatsbügerschaft annahm. Nach der endgültigen Trennung von Vivanco 1965 trat sie nur noch selten auf. Ihr Avantgarde-Pop, in dem sie u.a. klassische Musik wie Mozarts Arie "Königin der Nacht" zitierte, beeinflusste jüngere Musikerinnen wie Björk und Madonna.


Zeittafel (2)

192210. September * Yma Sumac (Ichocán, Peru)
20081. NovemberYma Sumac (Silver Lake (Los Angeles), Los Angeles)

Kontext

| Album | Anden | Arie | Arrangement | Arte | Frau (Kategorie) | Lateinamerika | Lied | Lima | Madonna | Mambo | Mozart,Wolfgang Amadeus | Musiker | New York | Oktave | Peru | Popmusik | Stimmlage | USA |

Kategorie "Sumac,Yma"

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