Teilbereich der Musikwissenschaft, der sich - häufig interdisziplinär mit der Philosophie - mit der Wahrnehmung von Musik unter ästhetischen Aspekten beschäftigt.
Ein eher merkwürdiges Stück Musiktheater, das, unter dem Dirigenten Alessandro De Marchi, einer altbackenen Musikästhetik verhaftet ist und in jeder Hinsicht noch Luft nach oben hat, findet Jörn Florian Fuchs.
Die gesellschaftliche und musikästhetische Anerkennung erfuhr die Rebetiko-Musik allerdings erst durch Manos Hadjidakis und Mikis Theodorakis, die ihre Kompositionen seit Ende der vierziger Jahre immer mehr auf die nationale Tradition und besonders auf das Rebetiko stützten.
Ansonsten kommt Ives auf die Sonate in den Essays nur selten zurück, und philosophische, historische und musikästhetische Betrachtungen stehen im Vordergrund.
Nicht lang vor seinem Tod hat noch der große Musikästhet Ignaz von Mosel ein besonderes Lob für ihn gefunden: „Herrn Albrechtsberger, Musikdirector an der hiesigen Metropolitankirche, vielleicht den ersten Orgelspieler in der Welt, darf Wien als seinen Sebastian Bach betrachten, und verehrt ihn auch als solchen.“
In „Die Harmonie der Welt“ thematisierte er gewissermaßen auch seine ureigenen musikästhetischen Grundprinzipien in überhöhter, in kosmische Dimensionen gesteigerter Form.
Da hat sich so eine eigene Wertschöpfungskette herausgebildet, eine eigene Infrastruktur aus Clubs, Labels, aus Agenturen, aus Geschäften - sogar eigene Vertriebe gibt es im Techno - die insgesamt so eine Grundstruktur haben, dass die Musikästhetik für die immer noch einen höheren Stellenwert hat, als der Verkaufswert von dem, was sie da die ganze Zeit machen."
Campions "When to her lute Corrina sings" plädiert für eine schon barocke Musikästhetik, wird aber von der eigenen musikalischen Aussetzung, welche in für Campion ungewöhnlichem Maße Madrigalismen enthält, desavouiert.