Achte Sinfonie, das Werk eines inzwischen 80 Jahre alten Künstlers, der unermüdlich kreativ ist und seinen Alterstil gefunden hat wie in dieser Sinfonie
Liebe zu einfachen Klängen: Vogelgesang und Wassertropfen
Statt radikaler Auflehnung gegen alles Alte, pflegte er schon als junger Komponist eine sentimental anmutende Liebe zu einfachen Dingen - wenn der GesangderVögel im Garten auf das Tropfen eines Wasserhahns in der Küche trifft, oder die abstrus wirkende Kunst eines psychisch Kranken.
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Immer wieder beschreibt die Musik in fast lautmalerischer Weise die Beseeltheit der Natur, in der alles um seiner selbst willen da ist: die Blumen, den GesangderVögel, das Schneetreiben, den aufsteigenden Nebel, die aufgehende Sonne.
Es gab da eine unheimliche und giftige Atmosphäre, Stimmung da oben, es gab keinen Vogelgesang da oben zum Beispiel, obwohl es sieht so oberflächlich, es sieht so schön aus, es gibt, es ist ein Buchenwald, es gibt wunderschöne Bäume, und man wusste natürlich, dass Liszt, Franz Liszt hat also Spaziergang da gemacht, wahrscheinlich auch Wagner, wahrscheinlich auch Goethe und Schiller und Künstler wie Berlioz.
Anders würde es dagegen aussehen, wenn Schwitters bei der Komposition der Ursonate’ seinerseits Elemente von Staren- und anderem Vogelgesang verwendet hätte, worauf es übrigens starke Hinweise gibt - man denke nur an Schwitters’ Lautgedicht Obervogelgesang’.
Das Air verwendet Verse des Hofdichters Philippe Quinault, um dem fröhlichen GesangderVögel die Liebesschmerzen eines betrogenen Hirten in herben Dissonanzen gegenüberzustellen.
Heute vor einem Jahr: 25.4.2025 Das DSO Berlin gibt bekannt, dass Kazuki Yamada ab der Saison 2026/2027 neuer Chefdirigent und Künstlerische Leiter des Orchesters wird.