Als schwarzer, offen homosexueller Mann fand er Ende der sechziger Jahre seinen Platz in einer dominant weißen Szene – der Avantgarde Neuer Musik in Buffalo und New York.
In den USA, in Buffalo, wo seine Eltern bessere Jobs fanden, hat Joachim Krauledat sich aus der Stadtbibliothek Platten mit der Volksmusik Amerikas ausgeliehen: die Malocherballaden, den Migranten-Hillbilly, die Sklaven-Spirituals mit ihren biblisch chiffrierten Anklagen. »
Ganz selbstverständlich war in den Medien nach dem Duisburger Unglück von "den Ravern" die Rede - und selbst wenn "der Raver" mit seinem zackig aufgestellten Kurzhaar, seinen Buffalos und seinem Camouflage-Outfit (wahlweise enge weiße Hose, freier Oberkörper) inzwischen etwas von einer Karikatur hat: Er ist munter unterwegs und im Hauptberuf Jurist, Unternehmensberater, ntv-Reporter, Zahnarzthelferin oder Big-Brother-Container-Bewohner.
Kurz nach Kriegsausbruch emigrierte er wie bereits erwähnt in die USA, wo er in Massachusetts Lehrstellen am Wells College in Aurora, der Universität von Buffalo und der Cornell University in Ithaca in Aussicht hatte.
Sie reichen von vom lakonischen Hinweis The sooner you go the quicker you’ll be back bis zu Phantasien, in denen Lennon sowohl an der Seite des Buffalo, dem Wappentier der amerikanischen Ureinwohner, als auch in der Nähe von William Blakes Tyger erscheint.
Nach seinem Studium am Cleveland Institute for Music ließ sich der in Buffalo (New York) geborene Jazz-Musiker Mitte der 50er Jahre an der Westküste nieder, wo er als Mitglied des Chico Hamilton-Quintetts bekannt wurde.
Sondern er solle mal in das schöne Album „Homebrew“ von 1992 reinhören, welches im kollektiven Gedächtnis der dumpfen Massen nicht sonderlich tief verankert sei, ein großartiges, verspieltes, mutiges Album, in dem Neneh, ohne dabei den Willen zum Pop zu verlieren, sämtliche Grenzen überschritt, die es zu überschreiten gab, oder, na ja, jedenfalls doch einige: Als Tanzflurgöre mit dem bis heute frischen „Buffalo Stance“ auf die Welt gekommen, habe sie hier einen großen und selbstbewussten Schritt unternommen, habe traumwandlerisch sicher eine Musik kreiert, die zwischen Triphop, Funk, Jazz und Singer/Songwritertum oszillierte und in der jeder Song eine ganz eigene Farbe hatte.
Heute vor 10 Jahren: 16.6.2016 Ludovico Einaudi spielt in der Arktis auf einer künstlichen Eisscholle die eigens für die Teilnehmer der OSPAR-Konferenz zum Klima- und Arktisschutz komponierte "Elegie für die Arktis". Das Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise" bringt Einaudi und seinen Flügel zu seinem ungewöhnlichen Spieltort in der Nähe des Wahlenbergbreen-Gletschers bei Spitzbergen.