Denn dieses One-Hit-Wonder von 1980 hat wahrscheinlich mit dazu geführt, dass man ihn zumindest in Europa als Rockmusiker nie mehr richtig ernst genommen hat, ein sommerlich leicht daherkommendes Kleinod, das die damals größtmögliche Schnittmenge des Pop-Geschmacks besetzte und dem man wochenlang ausgeliefert war: „Take me to the Matador he will know just what it’s for/He will help me with my life he will open every door/When the bull is in the ring you need all the help you can/And the Mariachis sing with the lonely mandoline“ - hier kam zusammen, was Garland Jeffreys aus- und starkmacht: der Reggae- und der Tex-Mex-Einschlag, Karibik und spanisch geprägtes südliches Amerika, Rastalocken, die bei Garland Jeffreys allerdings immer recht kurz waren, und Sombrero.
Alle möglichen Interpreten wagten sich an den neuen Titel - selbst Johnny Cash sandte eine Tex-Mex Ballade vom "mighty Thunderball" ein, die die Produzenten allerdings keines Blickes würdigten.
Im nunmehr fünften Jahrzehnt fusioniert die Gruppe Rock ’n’ Roll, R&B, Blues, Folk und Tex-Mex zu einem urkalifornischen Sound, der mühelos Stilgrenzen passiert.
Vor allem „If I should fall ...“ mit seinen wilden Ausflügen in Tex-Mex- und orientalische Klangwelten und dem suffromantischen Weihnachtsduett „Fairytale of New York“ (in dem Gesangspartnerin Kirsty MacColl die Zeile „Frohe Weihnacht, du Arsch / ich hoff‘ es ist unsere letzte“ singt),