Antonio Vivaldi veröffentlichte die vier Violinkonzerte, die jeweils eine Jahreszeit zum Thema haben, im Jahr 1725 unter dem Titel „Il cimento dell’armonia e dell’inventione" („Das Wagnis von Harmonie und Erfindung"). In der Solostimme ist jedem der einzelnen Konzerte ein Sonett vorangestellt. Die vier Jahrezeiten zählen zu den populärsten Orchesterwerken und gelten als herausragendes Beispiel für Programmmusik.
Die Einzelkonzerte:
La primavera – Der Frühling, Op. 8 Nr. 1, RV 269
L’estate – Der Sommer, Op. 8 Nr. 2, RV 315
L’autunno – Der Herbst, Op. 8 Nr. 3, RV 293
L’inverno – Der Winter, Op. 8 Nr. 4, RV 297
Gereifter Punk: Der Geiger Nigel Kennedy spielt noch einmal die „VierJahreszeiten“
Er ist der unrasierte Bruder von Puck, dem Kobold aus dem Wie dieser fühlt er sich vergnügt, wenn alles überkreuz läuft und die schöne Ordnung dahin ist: „Gehn die Sachen kraus und bunt, freu ich mich von Herzensgrund.“
Nigel Kennedy
Als Punk noch neu und aufregend ist, gelt sich der junge Brite die Haare hoch, bis er aussieht wie Grace Jones in blass, und stürmt 1989 mit einer ziemlich fetzigen Version von Vivaldis VierJahreszeiten die Konzertpodien.
Trotzdem kennen die meisten Schüler, denen Mo Trip beim WDR-Projekt "Das Vivaldi-Experiment" begegnet, zumindest "DieVierJahreszeiten" – und sei es aus der Werbung oder als Handy-Klingelton.
Der 1974 in Südafrika geborene britische Musiker, mit diversen Klassik-Echos ausgezeichnet, spielte im vergangenen Jahr etwa Max Richters Neukomposition von Antonio Vivaldis „DievierJahreszeiten“ ein.
10.3.2019 An der StaatsoperHamburg findet die Premiere von Giuseppe VerdisFreiheitsoper "Nabucco" in der Inszenierung von Kirill Serebrennikow statt. Der seit August 2017 in Moskau unter Hausarrest stehende Serebrennikow präsentierte das Werk als aktuelles Flüchtlingsdrama.