La Valse verbindet Elemente des Wiener Walzers mit impressionistischerHarmonik und Rhythmik. Ravel stellte dem etwa zwölfminütigen Werk diesen einleitenden Text voran: „Flüchtig lassen sich durch schwebende Nebelschleier hindurch walzertanzende Paare erkennen. Nach und nach lösen sich die Schleier auf: man erblickt einen riesigen Saal mit zahllosen im Kreise wirbelnden Menschen. Die Szene erhellt sich zunehmend; plötzlich erstrahlen die Kronleuchter in hellem Glanz. Eine kaiserliche Residenz um 1855.“
einem welschen Tanze, da man einander an schamigen Orten fasset und wie ein getriebener Topf herunterhaspet und wirbelt und welcher durch die Zauberer aus Italien und Frankreich ist gebracht worden . . . Wirbletanz voller schändlicher unflätiger Geberden und unzüchtiger Bewegungen auch das Unglück auf sich trage, dass unzählig viel Morde und Missgeburten daraus entstehen . . .» (Zitate aus: Remi Hess, ,Lavalse»,
Maurice Ravels rauschhafte Tanzsaal-Phantasie "LaValse" glückt den Istanbulern unter den Hand des Österreichers Goetzel mit lebendigem Glanz, aber auch Prokofjews kantige "Skythische Suite op.
2 cis-Moll
Peter Altenberg
"Tanz"
Frédéric Chopin
Grande Valse Brillante op.42 As-Dur
Stefan Zweig
aus "Die Welt von Gestern"
Fritz Kreisler/Sergej Rachmaninow
Zwei Alt-Wiener Tanzweisen:
1.Liebesleid
2.Liebesfreud
Alfred Polgar
"Aus den Aufzeichnungen eines Radiohörers"
Leopold Godowsky
aus Triakontameron:
1. An American Idyll
2. Alt-Wien
Franz Hessel
"Hier tanzt man noch"
Eric Satie
Je te veux
Gymnopedie Nr.1
Federico Garcia Lorca
"Kleiner Wiener Walzer"
Maurice Ravel
LaValse (Transcription pour piano par l’auteur)
Luiza Borac, Klavier
Frank Arnold,