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Sammelbezeichnung für einfache Streichinstrumente, die einen Hals besitzen. Fideln entstanden zuerst in Afrika, im Vorderen Orient und Asien. Ab 800 n.Chr. kamen sie nach Westeuropa, wo sie im 16. Jahrhundert von Lira und Viola abgelöst wurden. Die Fidel gilt als Vorläufer von Violine, Bratsche, Violoncello und Kontrabaß. Bis heute zählen die Fideln zu den weltweit verbreitetsten Instrumenten, wobei zwischen Langhals- und Kurzhalzfiedeln unterschieden wird.
Zu den Langhalsfideln zählen Kemence (Türkei), Katmantche (Iran), Erh-hu (China), Riti (Senegal), Imzad (Niger).
Zu den Kurzhalsfideln gehören Rebab (Arabien), Sarangi (Indien), Gadulka (Bulgarien). Kontext
Cister | Erhu | Fiddle | Fiedler | Gadulka | Hardangerfiedel | Jug-Band | Kamancheh | Kemençe | Lira da braccio | Rabab | Rebab | Rebec | Riti | Saiteninstrument | Sarangi | Teufelstrillersonate | Türkei | Vielle | Violine | Kategorie "Fidel"
Typen (5): Gadulka | Hardangerfiedel | Kamancheh | Rebab | Sarangi |
Weitere (3): Erhu | Fiedler | Kemençe |
Übergeordnete Kategorien (2): Saiteninstrument | Streichinstrument |
Stand: 01.01.2026, letzte Änderung: 02.05.2025
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1.1.1903 Bei der Aufführung des Rigoletto (Verdi) in Rio de Janeiro muss Caruso die Arie "La donna é mobile" fünf Mal wiederholen.