Ludwig van Beethovenkomponierte seine einzige Oper1804/1805 zunächst als "Leonore". Unter diesem Titel wird das Werk 1805 in Wien erstmals aufgeführt. Nach mäßigen Erfolgen arbeitet Beethoven das Werk mehrfach um, bis es 1814 als Zweiakter "Fidelio" auf die Bühne gebracht wird.
Die Handlung spielt während der französischen Revolution in einem Gefängnis in Sevilla. Leonore verkleidet sich als Mann ("Fidelio"), um ihren vom Gouverneur eines Staatsgefängnisses widerrechtlich inhaftierten Gatten Florestan zu befreien. Im "Schlusschor der Gefangenen" heißt es:
"Wer ein holdes Weib errungen,
stimm’ in unsern Jubel ein!
Nie wird es zu hoch besungen,
Retterin des Gatten sein."
Beethoven
Hymne auf Leidenschaft und Treue
Vor 200 Jahren wurde Beethovens "Fidelio" uraufgeführt
Von Wolfgang Schreiber
Ludwig van Beethoven wurde am 17.12.1770 in Bonn geboren.
Konzert | Sendung am 01.04.2017 um 19:05 Uhr
Fidelio an der MET
Leonore am Broadway
Live aus New York
Ludwig van Beethovens einzige Oper "Fidelio" hat die MET in dieser Saison in einer Starbesetzung im Programm.
Interpretationen | Beitrag vom 15.11.2020
Beethoven: Wie seine einzige Oper „Leonore“ zu „Fidelio“ wurde
„...die oper erwirbt mir die Martirerkrone“
Gast: Jürgen Kesting, Musikpublizist; Moderation: Michael Dasche
Mit kaum einer Komposition kämpfte Beethoven so sehr wie mit seiner einzigen Oper, die zunächst „Leonore“ hieß und dann als „Fidelio“ berühmt wurde.
Es folgten 1919-1921 Engagements an das Landestheater in Gera, 1921-1922 an das Stadttheater Karlsruhe, 1922-1926 an das Opernhaus in Köln, 1926-1927 Nationaltheater in Mannheim und 1927-1931 an die Krolloper in Berlin, wo sie zur Eröffnung als Leonore in Ludwig van Beethovens „Fidelio“ auftrat.
17.09.2010
Blick auf das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (Bild: Lucerne Festival)
Edelorchester, neue Oper und ein Uraufführungsmarathon
Ein Streifzug über das Lucerne Festival 2010
Von Jörn Florian Fuchs
Berühmte Liebespaare von Tristan und Isolde über Pelleas et Mélisande bis Romeo und Julia oder Fidelio standen dieses Jahr im Mittelpunkt des Programms beim Festival in Luzern - dem Lucerne Festival: "Eros" hieß dort das große Sommerthema.
Um neben Xenakis und Langgaard auch noch den mehrheitsfähigeren zweiten Fidelio-Akt unterzubringen, hat man das „Sterne-Galaxien“-Motto des vierten Abends (10.8.)
Heute vor 15 Jahren: 13.2.2011 Anlässlich der 53. Verleihung der Grammy Awards in Los Angeles wird Christopher Tin in der Kategorie "Bestes Instrumentalarrangement als Gesangsbegleitung" für das Lied "Baba Yetu" ausgezeichnet. Damit erhält Tin als erster Komponist einen Grammy für ein Musikwerk, das für ein Videospiel erschaffen wurde.