Musizierpraxis, die Mitte des 16. Jahrhunderts vor allem im Markusdom in Venedig gebräuchlich war. Durch das Aufstellen mehrerer Chöre an verschiedenen Positionen im Raum werden besondere Klangeffekte erzielt.
Bereits hier traten typische Merkmale hervor, die später als VenezianischeMehrchörigkeit bekannt werden sollten: Die räumliche Disposition wurde als ein wesentliches und konstruktives Element bereits in den Vorgang des Komponierens mit einbezogen.
In jungen und mittleren Jahren wesentlich durch zwei Venedig-Aufenthalte geprägt, verbindet Schütz den von Italien ausgehenden modernen Stil - sowohl die Klangpracht mehrchörigen Musizierens wie den im Kontext der frühen Oper entwickelten monodischen Sologesang - mit der polyphonen Tradition evangelischer Kantoreimusik zur eindrucksvollen Herausarbeitung der inhaltlichen und rhetorischen Elemente der vertonten (Bibel-)Texte.
Die reichen klanglichen Möglichkeiten dieses mehrchörigen Stils beschreibt er in seinen Schriften dezidiert, und er liefert in seinen Kompositionen viele Beispiele dafür.
31.5.2020 Nach 16 Stunden bringt Igor Levit das Werk "Vexations" von Erik Satie in Berlin zum Ende. Levit will mit der live im Internet übertragenen Aufführung auf die Notlage vieler Künstler in der Corona-Krise aufmerksam machen.
Heute vor einem Jahr: 31.5.2025 Taylor Swift gibt bekannt, dass sie die Rechte an den Masteraufnahmen ihrer ersten sechs Alben zurückgekauft hat. Zwischen 2021 und 2023 hatte sie diese Alben neu aufgenommen und als »Taylor’s Version« veröffentlicht.