Saxophonist WillemBreuker gestorben
Der erste Mann im Kollektief
Der Saxophonist WillemBreuker suchte mit seinem „Kollektief“ die Marktplätze europäischer Städte heim - und spielte Jazz auf eine geistreiche, anarchische Weise.
Zu dieser neuen europäisch-internationalen Free-Jazz-Szene gehörten Peter Brötzmann, Peter Kowald, Alexander von Schlippenbach, Sven-Åke Johannsson, Evan Parker, Manfred Schoof, Gunter Hampel, Joachim Kühn, Fred van Hove, Albert Mangelsdorff, Han Benning, WillemBreuker, Wolfgang Dauner, Misha Mengelberg, Daniel Humair und viele andere, auch japanische Musiker wie der Trompeter Terumasa Hino.
Nun sahen die ersten Ausgaben von "Sounds" zwar aus wie zusammengetackerte Studenten-Flugblätter - mit Maschine getippt und mit einer Hektografiermaschine vervielfältigt; aber auf den frühen Mitarbeiterlisten standen Jazzinnovatoren wie WillemBreuker, Gunter Hampel, Wolfgang Dauner und politische Aktivisten aus New York und Detroit.
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