Wundersames Innsbruck: Da machten sich beim Verlassen des Tiroler Landestheaters eine Gruppe von Opernfreunden phonstark Luft über die "Regietheater-Zumutungen",
Entweder wandern wir alle zusammen in ein musikhistorisches Oberseminar, oder wir fassen die ganze Angelegenheit kurz und schmerzhaft so zusammen: In Innsbruck begannen die Festwochen Alter Musik mit einem eher merkwürdigen Stück Musiktheater.
Montag bis Freitag kam jeden Morgen ein LKW in die Innsbrucker Straße 26 - dort saß die Abteilung Unterhaltung - und brachte diese herrlichen grauen Postkästen, um die sich die Studenten fast prügelten.
Zur Jury gehörten neben der Bayreuth-Chefin Eva Wagner-Pasquier und der Sopranistin Annette Dasch (die bei der ersten Staffel in einem der jungen Kandidaten den Mann fürs Leben fand) auch noch Kammersängerin Brigitte Fassbaender, die heute in Innsbruck ein Opernhaus und die Strauss-Festspiele leitet, sowie der Tenor Robert Gambill, der Wigmore-Hall-Intendant John Gilhooly und die Klavierliedbegleiter-Legende Charles Spencer.
In Innsbruck 1964 und in München 1972 stellte Osterwald mit seinen Musikern das offizielle Olympia-Orchester
1979 gab das Hazy-Osterwald-Sextett in Montreux sein Abschiedkonzert.
26.4.1792 Rouget de Lisle widmet dem Straßburger Gouverneur, Graf Luckner, den "Chant de guerre pour l’armée du Rhin". Das Lied wird wenige Monate später als "Marseillaise" bekannt.
26.4.1841 Im Pariser "Salle Pleyel", der bereits vor der offiziellen Konzertankündigung zu drei Vierteln ausverkauft war, feiert Frederic Chopin den wohl größten Thriumph seiner Karriere.