8,1-4
Besetzung:
Werkverzeichnisnummer: 2022
Satzbezeichnungen
Concerto E-Dur, „La primavera“
1. Allegro
2. Largo
3. Allegro
Concerto g-Moll, „L’estade“
1. Allegro non molto
2. Adagio
3. Presto
Concerto F-Dur, „L’autunno“
1. Allegro
2. Adagio
3. Allegro
Concerto f-Moll, „L’inverno“
1. Allegro non molto
2. Largo
3. Allegro
Erläuterungen
Don Antonio Vivaldi, Venezianer, Geiger und Priester, doch vom Messelesen zeitlebens wegen chronischer Bronchitis befreit, war im Spätbarock Venedigs berühmtester Komponist.
Die Anwendung des ’swell’ - messa di voce - ist von größter Wichtigkeit für jene, die ein zu Herzen gehendes Adagio oder eine andere Melodie hervorbringen wollen; solche langsamen Sätze aber, die mehr für die Wirkung der Harmonie als der Melodie geschrieben sind, wie in den Trio’s von Corelli und anderen modernen Komponisten, erfordern in den meisten Fällen einen anhaltenden Bogenstrich mit gleichmäßigem Druck.
Verborgenes Programm in der „Pathétique“
Die Sinfonie ist hier jedoch noch nicht zu Ende, sondern es folgt als wirkliches Finale ein leidenschaftliches Adagio lamentoso.
Aber der Adagio-Ruhm ist trügerisch, ein anderer Name kommt ins Spiel: Remo Giazotto, seines Zeichens italienischer Musikhistoriker und Albinoni-Biograph.
26.4.1792 Rouget de Lisle widmet dem Straßburger Gouverneur, Graf Luckner, den "Chant de guerre pour l’armée du Rhin". Das Lied wird wenige Monate später als "Marseillaise" bekannt.
26.4.1841 Im Pariser "Salle Pleyel", der bereits vor der offiziellen Konzertankündigung zu drei Vierteln ausverkauft war, feiert Frederic Chopin den wohl größten Thriumph seiner Karriere.