20.08.2011
Das neue Konzerthaus "Harpa" in Reykjavik mit einer Fassade des Künstlers Olafur Eliasson (Bild: Deutschlandradio - Jessica Sturmberg)
Der Krise zum Trotz
Eröffnung des neue Konzerthaus "Harpa" in Reykjavik
Von Agnes Bührig
Das neue isländische Konzerthaus "Harpa" hat viel Geld gekostet für ein Land, das erst vor drei Jahren Pleite machte.
Aus diesem Anlass hat der isländische Pianist Víkingur Ólafsson elf Klavieretüden des Komponisten sowie das berühmte "Opening" aus "Glassworks" in einer Glashalle eingespielt: "Harpa" nennen die Isländer ihr wichtigstes Konzerthaus, das als asymmetrischer Glasskristall am Hafen von Reykjavik thront.
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Eine völlig andere, abstrakte Sprache der Opulenz vermittelt das neue Konzerthaus in Stettin der katalanischen Architekten Barozzi Veiga, das vergangenes Jahr durch den Mies-van-der-Rohe-Award zum besten Gebäude Europas gekürt wurde (eine Auszeichnung, die bereits 2013 ein Konzerthaus erhielt, das Harpa-Zentrum von Henning Larsen und Ólafur Elíasson in Reykjavík).