Agogik
Feine, nicht in Notenschrift kaum zu erfassende Veränderungen des Tempos. Der Begriff wurde von Hugo Riemann 1884 eingeführt. Übliche Techniken der Tempoveränderung sind Accelerando/Ritardando, Akzente, Halten (Fermate), Tempo Rubato. Entsprechende Abstufungen bei der Lautstärke werden als Dynamik bezeichnet.
Kontext
Accelerando | Akzent | Dynamik | Fermate | Notenschrift | Riemann,Hugo | Ritardando | Tempo | Tempo Rubato | Tonstärke |
Kategorie "Agogik"
Weitere (1): Tempo Rubato |
Web-Artikel (4)
1001 musikalische Fachwörter - das Musiklexikon (Fachwortlexikon) (1) www.musiklehre.at Agogik
die kleinen Temposchwankungen innerhalb der Musik, wodurch der musikalische Ausdruck Lebendigkeit erhält.
Orchestermusik wie aus dem Starkstromaggregat (1) Deutschlandfunk Er gibt den weit ausgreifenden Melodiebögen Luft zum Atmen und nimmt sich Zeit für kleine agogische Nuancen, um im nächsten Moment das Tempo anzuziehen - etwa wenn er die Fuge im Finale mit viel Drive voran treibt.
Musik: Ernste Unterhaltung (1) Süddeutsche Zeitung 10.05.2019Zu erleben war, dass diese Musik ihre Kraft gerade dann entfaltet, wenn sie in einer fein abgestuften Dynamik, mit hoch expressiver, nicht aber über-emotionalisierter Phrasierung und atmender Agogik interpretiert wird.
Wie hört sich die Musik der Antike an? (1) www.nzz.ch 13.11.2021Für die Tanzbarkeit im agogisch freien Dialog der Melodiestimmen, für den Herzschlag, sorgt das Tympanon.
Stand: 25.04.2026, letzte Änderung: 19.04.2026
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