Glasharmonika1761 stellte Benjamin Franklin die Glasharmonika als mechanische Version des Glasspiels vor. Hierbei waren unterschiedlich große Glasglocken ineinandergeschoben an einer Achse angebracht, die durch ein Pedal in Bewegung gesetzt werden konnte. Durch Berühren der Glockenränder mit feuchten Fingern wurden die Töne erzeugt. Das Instrument besaß einen Umfang von zweieinhalb bis vier Oktaven und war chromatisch gestimmt.
Kalenderblatt | Beitrag vom 05.06.2019
Musikerin Marianne Kirchgessner
Ein Star an der Glasharmonika
Von Sabine Fringes
Marianne Kirchgessner war die bekannteste Glasharmonika-Virtuosin ihrer Zeit.
Als Mitglied einer Freimaurerloge schrieb er zahlreiche Lieder, darüber hinaus widmete er sich auch solch modernen Musikinstrumenten wie der Gitarre und der Glasharmonika.
Sie beschäftigt dazu noch, außer einer Celesta, zwei Schlagzeuger, die auch klingende Gläser bedienen, die mit dem Finger gerieben werden müssen, um einen Glasharmonika-Klang zu erzeugen – etwas ganz Besonderes.
Sei es die von Benjamin Franklin 1761 entwickelte Glasharmonika, der knapp ein Jahrhundert später erfundene, dreieinhalb Meter hohe Octobass oder das berührungslos zu spielende Theremin, das 1920 die Ära der elektronischen Klangerzeugung einleitete.
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