Das Album
Imarhan: „Aboogi“ (CitySlang/Indigo)
Seit einiger Zeit sind die staubtrockenen Gitarrenriffs diverser Tuareg-Bands nicht mehr nur in Nordafrika, sondern auch in Europa, Japan und den USA zu vernehmen.
Mehrfach überblendet, entstehen imaginäre Reisebilder, Schnappschüsse von Seelenwanderungen quer durchs Pop-Universum - nachzuhören in den 16 Songs des neuen Albums Feast Of Wire (CitySlang/Labels/Virgin).
Purer Zeitgeist im Popformat
Was Cristobal and the Sea in einem Studio in Portugal aufgenommen und jetzt beim deutschen Indie-Vorzeigelabel CitySlang veröffentlicht haben, das ist purer Zeitgeist im Popformat.
Christof Ellinghaus vom deutschen Label CitySlang, das im Vertrieb von Universal ist, sieht darin weder großen Einsatz noch Altruismus, sondern gutes Marketing: „Das ist eine ganz normale Forderung, die ist immer schon gestellt worden, und dass Taylor Swifts PR-Maschine das als großen Erfolg für sie rausposaunt, ist eigentlich eine kleine Fußnote.“