Gemeinsam mit dem acht Jahre jüngeren Berliner Horst Graff, der Saxophon spielte und außerdem Organisationstalent besaß, gründete er die Tanzkapelle Stefan Weintraub, die bald den Namen Weintraubs Syncopators erhielt. 1924 trat die fünfköpfige Band das erste Mal auf.
Die Weintraubs Syncopators hatten sich 1924 gegründet. Die sieben Mann spielten bei jedem ihrer Auftritte 42 Instrumente. Alle Unterhaltungs-Musiker*innen waren damals Multi-Intrumentalist`*innen. Auch wechselten sie ständig ihre Kleidung. Und sie boten Akrobatik und Späße. Clowneskes Verhalten war schlicht Teil ihrer Kunst. Doch mit der Musik war es ihnen ernst.
In einigen Stücken machte Jazz nur eine Farbe ihres musikalisch breit gefächerten Sounds aus. Anderen wiederum ist die Orientierung am Klang des New Orleans Jazz deutlich anzuhören. Ende der 1920er, Anfang der 1930er Jahre repräsentierten die Weintraubs gerade deswegen den deutschenJazz, im In- und Ausland, am erfolgreichsten. Die Berliner Melange wurde immer jazziger! Sie traten in allen Revue-Theatern auf, und auch in dem Film Der blaue Engel mit Marlene Dietrich.
21.5.1934 In Berlin wird die Internationale Hanns Eisler Gesellschaft ins Leben gerufen. Mit diversen Projekten wie z.B. den jährlichen EislerTagen und der historisch-kritisch ausgerichteten Hanns Eisler Gesamtausgabe setzt sich der Verein für die Erforschung und weitere Verbreitung des Werkes Hanns Eislers ein.