Gemeinsam mit dem acht Jahre jüngeren Berliner Horst Graff, der Saxophon spielte und außerdem Organisationstalent besaß, gründete er die Tanzkapelle Stefan Weintraub, die bald den Namen Weintraubs Syncopators erhielt. 1924 trat die fünfköpfige Band das erste Mal auf.
Die Weintraubs Syncopators hatten sich 1924 gegründet. Die sieben Mann spielten bei jedem ihrer Auftritte 42 Instrumente. Alle Unterhaltungs-Musiker*innen waren damals Multi-Intrumentalist`*innen. Auch wechselten sie ständig ihre Kleidung. Und sie boten Akrobatik und Späße. Clowneskes Verhalten war schlicht Teil ihrer Kunst. Doch mit der Musik war es ihnen ernst.
In einigen Stücken machte Jazz nur eine Farbe ihres musikalisch breit gefächerten Sounds aus. Anderen wiederum ist die Orientierung am Klang des New Orleans Jazz deutlich anzuhören. Ende der 1920er, Anfang der 1930er Jahre repräsentierten die Weintraubs gerade deswegen den deutschenJazz, im In- und Ausland, am erfolgreichsten. Die Berliner Melange wurde immer jazziger! Sie traten in allen Revue-Theatern auf, und auch in dem Film Der blaue Engel mit Marlene Dietrich.
7.7.1990 In der Terme di Caracalla in Rom erleben 6000 Gäste die "Drei Tenöre" Pavarotti, Carreras und Domingo, begleitet vom "Orchestra del Teatro dell’Opera di Roma" unter Leitung von Zubin Mehta.
Heute vor 4 Jahren: 7.7.2022 Mit Konzerten von Boban Markovic und Mànran wird das Rudolstadt Festival eröffnet. Diesjähriger Länderschwerpunkt unter dem Motto "Titos Erben" sind die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens.