Es gibt natürlich einen Komponisten, der mich auch fasziniert hat, neben den anderen natürlich, und zwar, das ist JohannChristianBach, der jüngste der Bach-Söhne, ein Liebling der Götter mit einem phänomenalen Aufstieg und mit auch einem phänomenalen Fall, Sturz am Ende, ich nenne ihn immer den Erfinder von Mozart, und jemand, der in der Tat in seiner Zeit auch viel bekannter … also sehr bekannt war, wo Mozart, der junge Mozart auch zu ihm gegangen ist, um zu lernen von ihm.
Das erste Abonnementkonzert überhaupt fand in London statt: Am 23. Januar 1765 begannen Karl Friedrich Abel (1723 - 1787) und JohannChristianBach (1735 - 1782) im Carlisle House eine Reihe von Konzerten mit eigenen Werken, neun weitere folgten bis zum Mai.
Auf Veranlassung von JohannChristianBach ging er 1773 nach London, wo er Hofkonzerte dirigierte und u.a. "leader" des Orchesters der italienischen Oper wurde.
In Bezug auf das frühe 19. Jahrhundert bietet allein schon dieser transkulturelle Aspekt einen faszinierenden Ansatzpunkt für nähere Forschungen: Dass 50 bis 100 Jahre früher deutsche Komponisten ihren Schliff in Italien erhielten und dort ihre ersten Erfolge feierten, war aus bestimmten Gründen naheliegend - denken wir etwa an Händel oder an JohannChristianBach; in der musikgeschichtlichen Situation um 1800 aber wirkt es überraschend, zumal Simon Mayr trotz hervorragender Angebote aus dem Ausland, vor allem aus Paris, bewusst in Bergamo geblieben ist.
12.3.2018 Die New YorkerMetropolitan Opera entlässt James Levine mit sofortiger Wirkung. Eine interne Untersuchung habe glaubwürdige Beweise für sexuell missbräuchliches Verhalten ergeben.
12.3.2018 Anlässlich des Welttags gegen Internetzensur veröffentlicht "Reporter ohne Grenzen" eine "Uncensored Playlist": Die zu Pop-Songs umgewandelten Artikel handelten unter anderem von Polizeigewalt, Behördenkorruption oder der Verfolgung von Oppositionellen in China, Ägypten, Thailand, Usbekistan und Vietnam.
Heute vor 3 Jahren: 12.3.2023 Bei der Verleihung der Oscars in Los Angeles gewinnt Volker Bertelmann den Preis für die beste Filmmusik ("Im Westen nichts Neues"). Als bester Filmsong wird "Naatu Naatu" aus RRR augezeichnet (Musik: M. M. Keeravani; Text: Chandrabose).