9. August Im Rahmen einer friedlichen organisationsübergreifenden Anti-Apartheid-Demonstration versammeln sich 20 000 Frauen vor dem Unionsgebäude in Pretoria. Nach der Übergabe der Petitionen schweigen die Demonstrantinnen 30 Minuten lang und singen anschließend "Nkosi Sikelel’ iAfrika" sowie "Wathint’ abafazi, wathint’ imbokodo" ("Eine Frau antasten heißt einen Felsen antasten").
Die Dokumentation, präsentiert vom krediblen Johannesburger Rapper Spoek Mathambo, gesponsort vom expansiven Energy-Drink-Konzern Red Bull, lässt die lokalen Dancefloor-Akteure von Durban bis Pretoria zu Wort kommen und zeigt ein Land im Aufbruch.
Der 23-Jährige heißt eigentlich Thabo Bogopa, stammt aus dem Atteridgeville- Township von Pretoria und ist ein Star des Hip-Hop - wie überall auf der Welt der Lieblingssound der Jugend.
In der Woche meines Aufenthalts Mitte Oktober kam es zu Protesten der südafrikanischen Musikergewerkschaft in Pretoria, die diese Mißstände anprangerte.
An der University of Kwazulu-Natal kann man Jazz studieren
Literatur
Gwen Ansell: Soweto Blues - Jazz, Popular Music & Politics in South Africa, London, New York, 2005
Miriam Makeba with James Hall: My Story, 1988
Basil Breakey / Steve Gordon: Beyond the Blues - Township Jazz in the 60s and 70s
Ronnie Graham: The Da Capo Guide To Contemperary African Music, London / New York 1988
Marlee Van Niekerk: Triomf, New York 2004 (in Afrikaans 1994)
Fred Khumalo: Bitches‘ Brew, Johannesburg 2006
Michael Titlestad: Making the Changes - Jazz in South African Literatur and Reportage, Pretoria 2004
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