Was ich Jim Morrison noch fragen wollte

Was fällt einem zu Jim Morrison ein? Viele sensationelle Songs (»Break on Through«, »Light My Fire« oder »Riders on the Storm«), Fotos mit nacktem Oberkörper. Das Grab. Die Lederhose. Die Lippen. »Whisky a Go Go«. Verhaftungen. Gedichte. Aggression. Suff. Sex. Tod. Und dann war da noch: der Hass auf den Offiziersvater, die Faszination für »Indians« und Schamanen, der Spaß an der Manipulation, das Interesse an Filmen und Symbolismus, die Mischung aus Dionysos und Apoll, Ödipus und Sisyphos, der Hang zu Exzess, Exhibitionismus und Ekstase, aber auch die Verehrung für Jack Kerouac, Arthur Rimbaud und Friedrich Nietzsche.
Birgit Fuß startet ihre 100 Seiten-Biografie der Rockikone Morrison auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise, wo sein Grab noch heute Ziel zahlreicher Fans ist. Musikalisch fasziniert von Elvis, Sinatra & Co., literarisch beeinflusst von Jack Kerouac gab der Sohn eines Offiziers ein Studium der Filmwissenschaft in Florida 1965 auf, um The Doors zu gründen. Mit den kongenialen Bandpartnern veröffentlichte er in vier gemeinsamen Jahren sechs Alben, bevor Alkohol- und Drogensucht Karriere und Leben zerstörte und Morrison 1971 ein weiteres "Club 27"-Mitglied wurde.
Fuß, Birgit: Jim Morrison. 100 Seiten
Originalausgabe
Broschiert. Format 11,4 x 17 cm
100 S. 19 Abb. und Infografiken
ISBN: 978-3-15-020576-1
◼ Jim Morrison in "Worlds of Music"
◼ The Doors in "Worlds of Music"
◼ Club 27 in "Worlds of Music"
◼ Jim Morrison bei "Reclam 100 Seiten"
veröffentlicht am 14. Mai 2021
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