1937 debütiert der dreiundzwanzigjährige Bandoneonist Añibal Troilo mit seinem Orchester, das aus drei Bandoneones, drei Geigen, Piano und Kontrabaß besteht und den Sänger ’Fiorentino’ begleitet.
Aus dem Kreis der Instrumentalisten sei der hochvirtuos aufspielende Bandoneonist Gilberto Pereyra stellvertretend für seine kongenialen Mitstreiter genannt, die in der Faszination ihres Musizierens diesem Abend Festspielcharakter verliehen.
Der Weg dorthin war lang und steinig: Piazzollas Bandoneonspiel atmet die Sinnlichkeit und den Rhythmus des traditionellen Tangos und doch lässt er ihn mit ungewöhnlich besetzten Ensembles, erweiterten Spielarten und gewagten Harmonien in einem neuen Licht erscheinen.