Die orientalischeMusikrichtung wurde in den 1940er-Jahren u.a. durch Haydar Tatliyay (1890–1963) populär. Die meist sentimentale Texte handeln von unerfüllter Liebe, Weltschmerz und Alltagssorgen. Ende der 1960er Jahre fanden Arbesken Eingangang in die türkischePopmusik.
appasionato
(italienisch) leidenschaftlich
Applikatur
(lateinisch) Fingersatz
Arabesque
(französisch) Komposition in freier Form, typisch für die romantische und impressionistische Musik (z.B.:
Der 27-jährige Kunstkenner Sulpiz Boisserée aus Köln, der zur selben Zeit im Haus am Weimarer Frauenplan verkehrt, beschreibt Oliva als »kleines, dünnes, schwarz gekleidetes Herrchen in seidenen Strümpfen« und fährt fort: »In dem Musiksaal hingen Runges Arabesken, oder symbolisch-allegorische Darstellungen von Morgen, Mittag, Abend und Nacht.
Es strömt frei und stimmig zugleich und zielt auf die Verdeutlichung der einzelnen Charaktere: geradezu traumverloren in den Verzierungen und Arabesken der Mittelsätze beider Konzerte, insbesondere des Larghettos im f-Moll-Konzert, das der 19-jährige Chopin als Liebeserklärung an eine Sängerin komponierte.
Aber fast noch mehr peinigt ihn der Verfall der heimischen Musikkultur im seichten Strom des Arabeske-Pop, dem man sich praktisch nirgendwo entziehen kann.
Die Stimme Nettas und die arabeske Melodie des Refrains, typisch für den orientalischen Misrachi-Sound des israelischen Pops, kam bei vielen Kommentatoren, darunter viele Frauen, aus Marokko, Saudi-Arabien oder Jemen, gut an, wie die israelische Ha’aretz berichtete.