Bild: Stock.XCHNG / Daniel Wilson)
Ikone des Latinrock
"Life Lines"-Festival mit Rubén Rada in Berlin
El Negro Rada ist der in Uruguay gängige Kosename für Rubén Rada, denn er verkörpert wie kaum ein anderer die organische Verbindung zwischen afro-amerikanischen Traditionen und internationalen Popstilen.
Die Dirigentin in dieser Aufnahme, die aus Uruguay stammende Gisèle Ben-Dor, engagiert sich seit vielen Jahren leidenschaftlich für Ginasteras Werk; und gerade mit den ’Argentinischen Volksliedern’ verbindet sie sehr persönliches, wie im Booklet der CD zu lesen ist:
"Diese Musik liegt mir sehr am Herzen.
Im selben Zeitraum entstand in Uruguay und Argentinien die Milonga, eine im Ursprung ländliche Musik, in der sich spanische Melodien mit afrikanischer Rhythmik verbanden.
Neben Argentinien fand das Bandoneon auch im Nachbarland Uruguay eine neue Heimat, wo auf der anderen Seite des Rio de la Plata, in Montevideo, der Tango ebenso populär wurde wie in Buenos Aires.
Er konzertierte u.a. in Argentinien, Brasilien, Chile, Uruguay, Kuba oder Mexiko und gastierte darüber hinaus als erster lateinamerikanischer Gitarrist überhaupt in Europa.
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