Die 1904 in ärmlichen Verhältnissen in einem kleinen Dorf nördlich von Kairo geborene ägyptischeSängerin wurde in den 1930er Jahren zur bekanntesten Sängerin der arabischen Welt. Ihr Vater entdeckte ihr Gesangstalent und nahm sie zu seinen Auftritten in andere Dörfer mit, wo das Duo1920 an einem Abend schon mehr als ein Dorfschullehrer im Monat verdienten.
Die Familie siedelte deshalb 1923 nach Kairo um, wo Umm u.a. von Sheikh Abu El Ela unterrichtet und in die gesellschaftliche Oberschicht eingeführt wurde. Ihr Repertoire wandelte sich: Statt religiöser Liedersang sie nun moderne Liebeslieder. In den 1930er Jahren spielte sie zahlreiche Schallplatten ein, wirkte in zahlreichen Filmen mit und war Gast im Fernsehen. Über Jahrzehnte hinweg fanden an jedem ersten Donnerstag im Monat öffentliche Konzerte mit ihr statt, die zeitgleich auf Radio Kairo übertragen wurden.
10.02.1975
ÄGYPTEN
Stern des Orients
Millionen Araber trauern um die Sängerin UmmKuithum -- die „vielleicht stärkste Verkörperung panarabischen Fühlens“.
31.05.2011
Gestirn des Orients
Die ägyptische Sängerin UmmKulthum war mehr als die Callas Arabiens - sie versetzte Menschen in Ekstase, Nasser nannte sie „meine Geheimwaffe“.
13.6.2013 BTS veröffentlichen ihr Debütalbum "No More Dreams".
Heute vor einem Jahr: 13.6.2025 Im Kölner E-Werk wird der Deutsche Jazzpreis2025 verliehen. Eva Klesse wird als nationale "Künstlerin des Jahres", Marshall Allen als "Künstler des Jahres international" ausgezeichnet, Ein Preis für ihr Lebenswerk ging an Uschi Brüning.