Alteration
[lat. alteratio: Änderung]
Chromatische Veränderung eines oder mehrerer Töne (häufig der Quinte) eines Dur- oder Moll-Akkordes. Typisch ist dieses Stilmerkmal im Jazz, besonders im Bebop.
Beispiel: c-e-gis (hier wurde die Quinte um einen Halbton erhöht, es ist ein übermäßiger Dreiklang entstanden: C 5+
Kontext
Akkord | Bebop | C | Chromatik | Dur | Halbton | Harmonik | Jazz | Jazzakkord | Milán,Luis de | Moll | Quinte | Ton | Tonleiter | übermäßiger Dreiklang | Versetzungszeichen | Vierklang |
Kategorie "Alteration"
Übergeordnete Kategorie: Tonleiter |
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Aber die Kunst kennt keine Grenze (1) www.jazzzeitung.de Neben der beschriebenen Addition spielte die Alteration von Intervallen eine große Rolle, was den Zeitgenossen vor allem an der Häufigkeit des Tritonus im Bebop auffiel.
Max Reger, ein für die Musik des 20. Jahrhunderts (1) www.denhoff.de Hier findet man in den melodischen Gestalten auch jenen Hang zur Auflösung der eindeutigen Beziehbarkeit, ein harmonischer Schwebezustand entsteht durch die reichhaltige Verwendung von Alterationen, chromatischen Durchgängen, harmoniefremden Vorhalten, etc.
1001 musikalische Fachwörter - das Musiklexikon (Fachwortlexikon) (1) www.musiklehre.at Alteration
chromatische Veränderung eines Tones oder Akkordes.
Stand: 06.07.2026, letzte Änderung: 19.04.2026
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