Promenadenkonzerte finden in der Regel in der Sommersaison statt und sind durch preiswerte - häufig auch kostenlose - Stehplätze gekennzeichnet. Die "promenaders" (Spaziergänger) bringen besonders im letzten Konzert der Saison ("Last night of the proms") einen lockereren Charakter als bei "normalen" klassischen Konzerten in die Veranstaltungen.
Kolumne: The Last Week of the Proms (1)
Heitere Gelassenheit im Sitzen und Stehen
Eine Woche vor dem Abschlusskonzert der legendären Londoner Promenadenkonzerte dirigiert Sir Simon Rattle in der Royal Albert Hall die Berliner Philharmoniker mit den Fünf Orchesterstücken von Arnold Schönberg.
Neuen Livemusik-Formate wie Wandelkonzerte, bei denen sich das Publikum zwischen einzelnen Darbietungen bewegt oder auch wechselnde Lichtinstallationen, mit denen etwa auch jüngeres Konzertpublikum angesprochen wird - derartige Inszenierungen stießen gestern auf dem Podium auch auf Skepsis.
Wann immer Änderungen erwogen werden von Veranstaltern, denen das ausgelassene Finale der alljährlichen Promenadenkonzerte in der Londoner Royal Albert Hall nicht behagt, fahren die Traditionalisten hoch, als werde ein Heiligtum geschändet.
Die Freiluft-Darbietungen zählten zu den Vorbildern von Sir Henry Wood für seine erstmals 1895 in London veranstalteten Promenadenkonzerte, die bis heute so beliebten Proms.
6.6.2005 Coldplay brechen mit der Veröffentlichung des Albums "X&Y" einen Rekord der Beatles: Die vorab ausgekoppelte Single "Speed of Sound" platziert sich auf Anhieb auf Platz 8 in den US-Charts.
6.6.2005 "Monty Python’s Spamalot" (eine Musicalfassung der Komödie "Die Ritter der Kokosnuß") wird dem Tony Award für das beste Broadway-Musical ausgezeichnet.