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Nach seinem ersten Rhythm & Blues-Hit "Baby Let Me Hold Your Hand" (1951) wechselte Charles zu Atlantic. Dort hatte er bis 1960 zahllose Hits wie "This little girl of mine", "Hallelujah, I love her so" und "What I’d say" (1959). In dieser Zeit wurde er zum Wegbereiter des Soul, indem er zahlreiche Gospelsongs "umfunktionierte": Aus Gottesfürchtigkeit wurde sexuelles Verlangen.
In den sechziger Jahren gelangen ihm - inzwischen bei ABC Records - weitere Erfolge wie "Georgia on my mind", "I can’t stop loving you" und "Hit the road, Jack" (1961), die mit zahlreichen Grammys ausgezeichnet wurden. Bis Mitte der 1960er Jahre trat er in jährlich in mehr als 30 Ländern auf, in Deutschland gastierte er im Hamburger Star Club. Nach einer erfolgreiche Heroin-Entziehungskur (nach fast zwanzigjähriger Abhängigkeit) begann mit zahlreichen neuen Projekten: Er gründete u.a. Tangerine Records, einen Musikverlag und ein Studio. Seine Coverversion des Beatles-Songs "Yesterday" wurde ein weiterer Single-Erfolg. Auch in den nächsten Jahrzehnten blieb Charles aktiv, wobei er auch als brillianter Entertainer glänzte. Zeittafel (8)
1930 23. September Ray Charles Robinson wird in Albany, Georgia geboren. 1951 Ray Charles landet mit "Baby Let Me Hold Your Hand" einen ersten Hit. 1960 18. November Mit "Georgia on my mind" landet Ray Charles seinen ersten No.1-Hit in den US-Charts. 1979 7. März Der US-Staat Georgia hebt das Auftrittsverbot für Ray Charles auf, der sich 1960 geweigert hatte, vor rassengetrenntem Publikum aufzutreten. 1980 Der Kultfilm "The Blues Brothers" (unter Mitwirkung von Ray Charles, Aretha Franklin, James Brown, John Lee Hooker u.a.) erscheint. 1990 5. Mai Zum "The John Lennon Tribute Concert" kommen in der Pier Head Arena in Merseyside (Liverpool) Musiker aus aller Welt zusammen (z.T. per Videozuschaltung), um Lennons Werk zu würdigen. Darunter sind: Al Green, die Christians, Joe Cocker, Lenny Kravitz, Ringo Starr, Tom Petty, Moody Blues, Lou Reed, Terence Trent D’Arby, Ray Charles, Dave Edmunds sowie Hall & Oates. 2004 10. Juni † Ray Charles (Beverly Hills, Los Angeles, Kalifornien, USA) 2005 13. Februar Mit acht Auszeichnungen ist der 2004 verstorbene Ray Charles erfolgreichster Künstler der Grammy-Verleihung. Weitere Preisträger in den insgesamt 107 Kategorien sind Alicia Keys, Usher, Green Day und U2. Kontext
Atlantic | Blindheit | Georgia | Georgia on My Mind | Hit | Hit the Road Jack | Jazz in Marciac | Jazz Jamboree | Jazzpianist | Jazzsänger | Kennedy-Preis | Mann (Kategorie) | Mayfield,Percy | Nancy Jazz Pulsations | Rhythm & Blues | Soul | Soulmusiker | Soulsänger | Star Club | Stax Records | Kategorie "Charles,Ray"
Übergeordnete Kategorien (9): Blindheit | Bluesmusiker | Grammy | Jazzpianist | Jazzsänger | Mann (Kategorie) | Sänger | Songwriter | Soulsänger |
Stand: 16.03.2026, letzte Änderung: 16.03.2026
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16.3.1974 Die Grand Ole Opry zieht nach über dreißig Jahren im Ryan Auditorium in den Vergnügungspark Opryland um.
Heute vor 10 Jahren: 16.3.2016 Im Kraftwerk Berlin findet ab 0 Uhr die öffentliche Weltpremiere von Max Richters achtstündiger Komposition "Sleep" statt. Etwa 500 Feldbetten stehen bereit. Schlafsäcke, Kopfkissen und Kuscheltiere müssen selbst mitgebracht werden.