Zunehmende Probleme mit den Kulturverantwortlichen der damaligen Sowjetunion führen zu seiner Emigration. 1980 ging Pärt zunächst nach Wien, um sich kurz danach in Berlin niederzulassen. Pärt hat mit seiner "Neuen Einfachheit" innerhalb der zeitgenössischen Komponisten Kultstatus erreicht. Er wurde u.a. mit dem Praemium Imperiale, dem Léonie-Sonning-Musikpreis und dem Polarpreis ausgezeichnet.
"Ich könnte meine Musik mit weißem Licht vergleichen, in dem alle Farben enthalten sind. Nur ein Prisma kann diese Farben voneinander trennen und sichtbar machen, dieses Prisma könnte der Geist des Zuhörers sein."
Zum 80. Geburtstag von ArvoPärt
«Ruhig, erhaben, in sich hineinhorchend»
Wenige Komponisten der Gegenwart sind so populär und werden zugleich derart kontrovers diskutiert wie ArvoPärt.
Kultur
Komponist ArvoPärt wird 80 Jahre
Seine Musik polarisiert - aber nicht, weil sie besonders avantgardistisch, schroff oder kompliziert ist: Mit ganz einfachen musikalischen Mitteln verleiht Pärt seinen Werken eine geradezu magische Anziehungskraft.
Tonart | Beitrag vom 11.09.2015
80. Geburtstag von ArvoPärt
"Er hat dem estnischen Volk seine Identität gegeben"
Von Claus Fischer
ArvoPärts Stil könnte man mit zwei Worten beschreiben: Harmonie und Reduktion.
Tonart | Beitrag vom 10.09.2015
Wiltener Sängerknaben singen ArvoPärt
Künstlerische Seelenverwandtschaft
Von Ulrike Klobes
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ArvoPärt hatte sich gewünscht, dass die Wiltener Sängerknaben seine Stücke singen und er wählte auch die Stücke aus.
Cees Nooteboom über Musik
Mit ArvoPärt in der Sixtinischen Kapelle
Der niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom erzählt über seinen Umgang mit Musik, eine Begegnung mit ArvoPärt im Vatikan und den spanischen Komponisten Benet Casablancas.
Konzert zum Nachhören | Beitrag vom 16.02.2018
Festival Baltikum
Ivan Fischer dirigiert Pärt pur
Aufzeichnung aus dem Konzerthaus Berlin
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"Ich musste diese Musik behutsam aus Stille und Leere hervorziehen" – das ist eine Aussage ArvoPärts über sein Te Deum von 1985, das am Ende des gänzlich ihm gewidmeten Berliner Abends steht.
Während bei der Vocalise von Sergei Rachmaninow eine romantisierende Sehnsucht nach dem Gestern anklingt, stehen die Werke von Dmitri Schostakowitsch, Giya Kancheli und ArvoPärt für die Sowjet-Ära und den von diesem System auch auf die Kunst ausgeübten politischen Druck.
Praemium Imperiale
Höchstdotierter Kunstpreis geht an estnischen Musiker ArvoPärt
Der Komponist Pärt erhält in der Sparte Musik den begehrten japanischen Kunstpreis Praemium Imperiale.
Heute vor 15 Jahren: 13.2.2011 Anlässlich der 53. Verleihung der Grammy Awards in Los Angeles wird Christopher Tin in der Kategorie "Bestes Instrumentalarrangement als Gesangsbegleitung" für das Lied "Baba Yetu" ausgezeichnet. Damit erhält Tin als erster Komponist einen Grammy für ein Musikwerk, das für ein Videospiel erschaffen wurde.