Race Music
[engl. "Rassenmusik"]
Von ca. 1920 bis in die 1950er Jahre gebräuchliche Bezeichnung für die Musik schwarzer Künstler wie Blues und Gospel. Diese wurde auf "Race Records" (speziellen Labels für ein "schwarzes Publikum") veröffentlicht. Als sich herausstellte, dass die weißen Jugendlichen sich genauso für diese Musik interessierten, wurde die Bezeichnung in das weniger diskriminierende Rhythm & Blues umgewandelt.
Kontext
Afro-amerikanische Musik | Blues | Gospel | Label | Little Richard | Musik | Rhythm & Blues | Victor Records |
Kategorie "Race Music"
Übergeordnete Kategorie: Afro-amerikanische Musik |
Web-Artikel (8)
ROBERT JOHNSON (2) www.folker.de als auch Bessie Smith (1894-1937) verkauften zu ihren Lebzeiten schätzungsweise jeweils eine Million Schallplatten auf dem speziell für Afroamerikaner konzipierten Markt der Race Records.
Vom Gender Bender zum Jesus Freak (2) www.deutschlandfunkkultur.de 05.12.2017And they called it ’race music’."
Alle haben den Blues (2) www.nzz.ch 03.03.2018Schon in der Frühzeit der Plattenindustrie nämlich wurde auf die Nachfrage des schwarzen Publikums mit einer gesonderten Nische reagiert, der «race music» - der Begriff war als quasi «korrektes» Synonym zu «negro music» gedacht.
Die letzte Diva (1) ZEIT ONLINE Ihre Songs waren zwar im Ergebnis zeitgenössischer Soul und R’n’B, aber der war gerade endgültig dabei, sich von seinem Status als "Race Music" zu emanzipieren.
Afroamerikanerinnen in einer weißen Bastion (1) Deutschlandradio Kultur Race Music".
Im Zuge seiner Seele (1) Frankfurter Allgemeine Zeitung Soul war seinerzeit in hohem Maße race music und trotzdem Unterhaltungskunst, in der gesellschaftliches Bewusstsein noch kaum keimte, wenn man von Sam Cooke und James Brown einmal absehen darf.
Wie Forschungen die Geschichte des Blues neu schreiben (1) www.nzz.ch 03.03.2018Wie neuere Forschungen zeigen, gab es den Blues schon lange, bevor 1920 die erste Blues-Schellack in der Kategorie «race records» erschien.
Schwarze Musiker in den Country-Charts (1) Deutschlandfunk 06.01.2019Der Industrie ist es zu verdanken, dass im segregierten Amerika auch Musik nach Ethnien sortiert vermarktet wurde: sogenannte Race-Music und Blues auf der einen, Country auf der anderen Seite.
Stand: 13.02.2026, letzte Änderung: 10.01.2024
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◼ Kalenderblatt 13. Februar
13.2.1741 †
Johann Joseph Fux (
Wien)
13.2.1870 *
Leopold Godowski (bei
Vilnius,
Litauen)
13.2.1873 *
Fjodor Iwanowitsch Schaljapin (bei
Kasan)
13.2.1874 †
Friedrich Burgmüller (Beaulieu bei Marolles-en-Hurepoix, Département Essonne)
13.2.1883 Richard Wagner stirbt in
Venedig im Palazzo Vendramin am Canal Grande an einem chronischen Herzleiden.
13.2.1905 In
Brüssel wird die
Oper "King Arthur" von
Isaac Albéniz uraufgeführt.
13.2.1919 *
Tennessee Ernie Ford (
Bristol,
Tennessee)
13.2.1925 *
Carlos Paredes (
Coimbra)
13.2.1938 Am
Théâtre des Bouffes-Parisiens in
Paris wird die
Operette "Les Petites Cardinales" von
Arthur Honegger und
Jacques Ibert uraufgeführt.
Heute vor 85 Jahren: 13.2.1941 †
Blind Boy Fuller (Durham,
North Carolina)
13.2.1950 *
Peter Gabriel 13.2.1952 †
Alfred Einstein (El Cerrito,
USA)
Heute vor 70 Jahren: 13.2.1956 *
Peter Hook (
Salford, Greater
Manchester,
England)
Heute vor 65 Jahren: 13.2.1961 *
Henry Rollins (
Washington,
Vereinigte Staaten)
13.2.1968 †
Ildebrando Pizzetti (
Rom)
13.2.1969 *
Joyce DiDonato (Prairie Village,
Kansas)
13.2.1970 Black Sabbath veröffentlichen ihr gleichnamiges
Debütalbum (u.a. mit "
Paranoid").
13.2.1974 *
Robbie Williams (
Stoke-on-Trent,
England,
Vereinigtes Königreich)
Heute vor 50 Jahren: 13.2.1976 *
Leslie Feist (
Amherst,
Nova Scotia,
Kanada)
Heute vor 50 Jahren: 13.2.1976 †
Lily Pons (
Dallas,
Texas,
USA)
13.2.1978 *
Philippe Jaroussky (Maisons-Laffitte, Département Yvelines)
13.2.1985 Mit
Webers Oper "
Der Freischütz" wird die komplett restaurierte
Semperoper in
Dresden wiedereröffnet.
Heute vor 30 Jahren: 13.2.1996 Take That geben ihre Trennung bekannt.
Heute vor 30 Jahren: 13.2.1996 Mit
2Pacs "All Eyez On Me " erscheint das erste
Doppelalbum des
Hip Hop.
Heute vor 25 Jahren: 13.2.2001 †
Manuela (Sängerin) (
Berlin)
13.2.2005 Mit acht
Auszeichnungen ist der
2004 verstorbene
Ray Charles erfolgreichster Künstler der
Grammy-Verleihung. Weitere Preisträger in den insgesamt 107 Kategorien sind
Alicia Keys,
Usher,
Green Day und
U2.
13.2.2008 †
Henri Salvador (
Paris)
13.2.2009 Peter Fox gewinnt mit "Schwarz zu blau" den 5.
Bundesvision Song Contest in
Potsdam.
Heute vor 15 Jahren: 13.2.2011 Anlässlich der 53. Verleihung der
Grammy Awards in
Los Angeles wird
Christopher Tin in der Kategorie "Bestes Instrumentalarrangement als Gesangsbegleitung" für das
Lied "
Baba Yetu" ausgezeichnet. Damit erhält Tin als erster
Komponist einen
Grammy für ein
Musikwerk, das für ein Videospiel erschaffen wurde.
Heute vor 10 Jahren: 13.2.2016 Die
Hamburger Musikbibliothek feiert ihren 100. Geburtstag.
Heute vor 10 Jahren: 13.2.2016 †
Reinhard Fißler (
Berlin)
13.2.2017 Bei den 59.
Grammy Awards in
Los Angeles gewinnt
Adele insgesamt fünf
Auszeichnungen - u.a. für das beste
Album ("25") und den
Song des Jahres ("Hello"). Ebenfalls fünf
Grammys gehen posthum an
David Bowie.
13.2.2017 †
Michael Naura (Hollbüllhuus)
Heute vor 4 Jahren: 13.2.2022 Am
Theater Magdeburg wird die um
1933 entstandene
Oper "
Grete Minde" von
Eugen Engel nach der gleichnamigen Novelle von
Theodor Fontane (
Libretto Hans Bodenstedt)
uraufgeführt.
Heute vor 4 Jahren: 13.2.2022 In der Halbzeitpause des
Super Bowl in
Los Angeles treten
Dr. Dre,
Snoop Dogg,
Eminem,
Mary J. Blige,
Kendrick Lamar und
50 Cent u.a. mit ""
California Love" und "
Lose Yourself" auf.