Vorläuferin der Querflöte aus Holz und ohne Klappenmechanismus. Ab 1650 kam eine Klappe am unteren Ende hinzu. Maßgeblich trug Jacques Hotteterre in Frankreich durch seine Flötenschulen dazu bei, dass die Blockflöte in den Hintergrund geriet.
Die Blütezeit der Traversflöte war von 1700 bis 1730, wo sie auch als Ensembleinstrument (zusammen mit Gamben, Cembalo und Violine) eingesetzt wurde. Auch Friedrich II. war ein leidenschaftlicher Flötist.
Um den Klang und die Intonationssicherheit der damaligen Traversflöte zu verbessern, experimentierte Böhm mit einem neuartigen Klappensystem; er veränderte die Form des Mundstücks, die Art der Bohrung und probierte neue Materialien aus: Während der herkömmliche Traverso aus Holz (oder in der Luxusausführung aus Elfenbein) gefertigt, arbeitete Theobald Böhm mit Metall, besonders mit Silber, das
den in jeder Beziehung vorzüglichsten Ton ergibt, gegen welchen die Töne aller aus Holz verfertigten Flöten buchstäblich "hölzern" klingen.
Im Laufe der Jahre entwickelte er ein Instrument, das sich durch einen kräftigen Klang und ein ausgewogenes Klangbild von der viel leiseren Traversflöte unterschied: Fachleute nennen sie die „Böhmflöte“.
Heute vor 15 Jahren: 13.2.2011 Anlässlich der 53. Verleihung der Grammy Awards in Los Angeles wird Christopher Tin in der Kategorie "Bestes Instrumentalarrangement als Gesangsbegleitung" für das Lied "Baba Yetu" ausgezeichnet. Damit erhält Tin als erster Komponist einen Grammy für ein Musikwerk, das für ein Videospiel erschaffen wurde.