Der digitale Tonträger löste in den 1980er Jahren die Schallplatte als beliebtestes Speichermedium für Musik ab. In ein hitzebeständiges Plastikmaterial werden die in binäre Daten zerlegten Klänge als mikroskopisch kleine Vertiefungen (pits) gebrannt und anschließend mit einer Aluminium- oder Silberschicht und einer Acrylversiegelung überzogen. Ein Laserstrahl tastet beim Abspielen die mit bis zu 500 Umdrehungen pro Minute rotierende CD ab. Die übertragenen Daten werden dabei von einem Mikroprozessor in ein analoges Signal zurückverwandelt.
Die ersten CDs wurden 1982 von Sony und Philips bei Hannover produziert. Der Legende nach erhielten die CDs eine Spieldauer von 74 Minuten, weil die Frau des Sony-Chefs Akio Morita und Herbert von Karajan (der die Möglichkeiten des neuen Mediums früh erkannte) Beethovens Neunte unbedingt in einem Stück hören wollten. 1988 wurden bereits mehr CDs als LPs produziert, bis 2002 wurden weltweit mehr als 110 Milliarden CDs gepresst. Allerdings gingen die Verkaufszahlen Ende der 90er Jahre mit dem Aufkommen der CD-Brenner, dem mp3-Format und Musiktauschbörsen wie Napster drastisch zurück: 2001 wurden nach Angaben der Tonträgerindustrie in Deutschland 173 Millionen CDs verkauft und 183 Millionen CDs gebrannt.
Eine kleine Geschichte der Schallaufzeichnung
Radio, Fernsehen, Kino, Videoclips, DVDs, CDs, Walkmen, MP3-Player, … – die Liste audiovisueller Medien ließe sich durchaus fortsetzen.
Weitere Originaltöne aus:
Gespräch mit Menuhin
Deutschlandradio
Interviewer: Harald von Troschke
Yehudi Menuhin über seine Arbeit
Klaus Lang im Gespräch mit Yehudi Menuhin
Sender Freies Berlin
Ravi Shankar und Stephane Grappelli
Jürgen Christ im Gespräch mit Yehudi Menuhin
Hessischer Rundfunk
Reportage von Monique Berger
CD "The historic recordings"
Warner Music
Yehudi Menuhin spricht zum Publikum
CD "The historic recordings"
Warner Music
Musikliste:
1. Stunde
Pablo de Sarasate: Caprice basque op.
Entstanden ist das Buch aus der Zusammenarbeit mit ihrer Freundin, der Opernsängerin Cecilia Bartoli, die eine CD mit Werken des Barock-Musikers Agostino Steffani aufgenommen hat.
Heute vor 15 Jahren: 13.2.2011 Anlässlich der 53. Verleihung der Grammy Awards in Los Angeles wird Christopher Tin in der Kategorie "Bestes Instrumentalarrangement als Gesangsbegleitung" für das Lied "Baba Yetu" ausgezeichnet. Damit erhält Tin als erster Komponist einen Grammy für ein Musikwerk, das für ein Videospiel erschaffen wurde.